Nach einem Jahr: 10 000 Einträge im Bedarfsatlas gegen die DSL-Unterversorgung. Instrument zum Ausbau der “weißen Flecken
20. April 2009 | Beitrag von admin geschrieben |
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Nach einem Jahr: 10 000 Einträge im Bedarfsatlas gegen die DSL-Unterversorgung. Instrument zum Ausbau der “weißen Flecken
Jühnsdorf – Ebsdorfergrund: Die größte deutsche Breitbandinitiative kein-DSL verzeichnet den 10 000sten Eintrag in ihrem unabhängigen Breitbandbedarfsatlas. Seit einem Jahr können unter dem Link www.Schmalbandatlas.de Breitbandinteressenten in unterversorgten Regionen in dem im Internet frei zugänglichen und kostenlosen Atlas ihren Breitbandbedarf notieren. Die Einträge tragen dazu bei, die Unterversorgung zu beseitigen: Mittelständische Unternehmen greifen für ihre Ausbauplanungen auf den Schmalbandatlas zu.
Nach Aussagen der Bundesregierung soll deutschlandweit für über 800 000 Haushalte kein Breitband verfügbar sein. Doch bis heute kann die Politik nur unvollständig sagen, wo die Versorgungslücken genau bestehen. Auch Unternehmen und Verbänden der Breitbandbranche fehlt trotz diverser Bedarfsumfragen ein vollständiger Überblick über die “weißen Flecken”. Ein konkretes Bild der Unterversorgung in Deutschland skizziert erstmals der Atlas der Interessengemeinschaft kein-DSL.
Der Atlas ist für jeden politischen und wirtschaftlichen Entscheider einsehbar, um die notwendigen und zielführenden Schritte gegen die unzulängliche Versorgung in die Wege zu leiten. Auch für regionale Initiativen ist er ein nützliches Tool: Sie können sich leicht einen Eindruck der konkreten Versorgungslage vor Ort verschaffen und sich vernetzen, um erfolgreich gegen die Unterversorgung vorzugehen. Die sichtbare Nachfragebündelung ist ein Beitrag, das Marktchancen erkannt und ergriffen werden. Besonders mittelständische Anbieter sind auf valide Daten angewiesen, um in unzureichend versorgten Regionen zu investieren.
Die Anbieterdatenbank der Interessengemeinschaft kein-DSL enthält Anbieter, die bereits bei weniger als 20 Nachfragern breitbandige 6 Mbit-Zugänge errichten. Dies ist eine Option, in gemeinhin als unwirtschaftlich geltenden Gegenden kurzfristig Breitbandlücken zu schließen. Die Interessengemeinschaft kein-DSL stellt ihren Breitbandbedarfsatlas Kommunen und Breitbandinitiativen weiterhin als kostenloses Instrument zur Unterstützung für den Breitbandausbau zur Verfügung.
Weitere Informationen:
www.schmalbandatlas.de
www.kein-DSL.de
Kontakt:
Andreas Dreßler
Telefon: 03379/321 072
E-Mail: adress@kein-dsl.de
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1 Kommentar für “Nach einem Jahr: 10 000 Einträge im Bedarfsatlas gegen die DSL-Unterversorgung. Instrument zum Ausbau der “weißen Flecken”
Von Babl Franziska am 4. Juni 2009 | Reply
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wohne in Bayern, Schwetzendorf, Gemeinde – 93186 Pettendorf – Vorwahlbereiche 09404 und 09409. Pettendorf ist eine aufstrebene Gemeinde – mit Neubaugebieten. Was ich aber schade finde, daß hier kein DSL-Ausbau für den gesamten Bereich vorgesehen ist. Es gibt teilweise DSL – je nachdem man wie weit von der Vermittlungsstelle entfernt wohnt – oder es gibt die Ausweichmöglichkeit über Mobilfunk. Was noch unter anderem im Angebot ist sind verschiedene Internet by Call Tarife, ist aber sehr mit Zeitaufwand verbunden, da immer zu schauen, wer hat hier gerade ein Angebot. Desweiten gibt es von der Telekom verschiedene Surftime-Tarife. Nur was ich als Mangel ansehe, heutzutage ist man viel länger und öfters im Internet wie noch vo 2 bis 3 Jahren – man bräuchte hier einen Flat-Tarif – dieser Flat-Tarif für Internet ISDN ohne DSL-Möglichkeit kostet bei Telekom 80,00 EURO alleine, der ist in meinen Augen viel zu teuer, und man fühlt sich hier aals Bürger total benachteiligt, da es bei der Telekom zur Aktionen mit DSL gibt, wo die Kunden in den verschiedenen Aktionen und Aktionszeiträumen für den Anschluß und DSL = Call & Surf-Paketen ein Preis zur Zeit zahlen zwischen ca. 40 Uhr und 55 Uhr – man fühlt sich hier benachteiligt und alleingelassen – wo bleibt hier die Chancengleichheit.
Mit freundlichen Grüßen
Franziska Babl